Fahrt der Klassen 8a und 8bG zum Bayerischen Landtag

GSE-Unterricht zu Demokratie und Mehrparteiensystem (Chiara Gruber)

19.10.2016

Wir, die Klassen 8a und 8bG  waren am 19.10.16 mit Frau Köllnberger, Klassenleiterin der 8bG, und Frau Ruhland, Klassenleiterin der 8a, im Bayerischen Landtag in München unterwegs. Dort sahen wir in einer interessanten Führung quer durch den Landtag Kunst, Gemälde und andere Dinge, die König Max II gesammelt hatte, da er Geschichte liebte und das mit seinem Volk teilen wollte. Nach ihm wurde auch die Maximilianstraße benannt.

Außerdem konnten wir den Plenarsaal besichtigen, in dem sonst 180 Abgeordnete diskutieren und abstimmen. Der Raum mit dem großen bayerischen Wappen in der Holzverkleidung ist nicht selten in TV-Nachrichten zu sehen.

Dort konnten die Klassen sich hinsetzen und herausfinden, wie man sich als Abgeordneter fühlt. Der Leiter der Führung vermittelte uns mehr Informationen über die Aufgaben des Landtags und ging auch auf Fragen ein.

Später hatten wir die Chance, bei einer Sitzung des Haushaltsausschusses dabei zu sein und konnten die Gespräche und Abstimmungen der Abgeordneten hautnah mitverfolgen. Hier ging es viel zwischen der CSU und der SPD hin und her, die nur selten einer Meinung waren. Es wurde z. B. zum Thema WLAN-Netz diskutiert. Auch Finanzminister Markus Söder war anwesend, was nicht immer der Fall ist, da er viele verschiedene Termine wahrnehmen muss. Die Stimmung im Ausschuss war nicht so streng wie alle angenommen hatten. Einige der Regierungsvertreter kauten sogar Kaugummi oder schauten auf ihr Handy.

Später trafen wir in einem Besprechungssaal drei Abgeordnete: Benno Zierer von den Freien Wählern, Ruth Müller von der SPD und Markus Blume von der CSU, der Umweltministerin Ulrike Scharf vertrat. Diese beantworteten die von uns vorbereiteten Fragen und erzählten etwas genauer über ihren Beruf. Themen waren z. B. die Gründe, Politiker zu werden, der Tagesablauf der Abgeordneten oder ihre Haltung zur AFD. Herr Zierer ermutigte uns zum Abschied, uns eine eigene Meinung zu bilden und uns politisch zu engagieren, was auch für uns als Jugendliche möglich sei, z. B. im Rahmen der SMV und durch Interesse am politischen Tagesgeschehen.

Als Abschluss bekamen wir vom Landtag noch ein Mittagessen im nahe gelegenen Hofbräukeller spendiert, wo wir den interessanten Vormittag gemütlich ausklingen ließen.

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